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20. September 2022

Die Bibel in Stein gehauen

Religionsgruppen aus dem 5. Jahrgang besuchen die Lambertikirche

„Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh. 8, 12). Dieses Jesuswort erleben 50 Kinder des 5. Jahrgangs ganz sinnlich, wenn sie in der Lambertikirche sitzen und nach oben durch das Kuppelfenster in den blauen Himmel schauen.

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Pastor Dr. Hennings führt durch die evangelische Hauptkirche Oldenburgs und erzählt ihre bewegte Geschichte als „Haus- und Hofkirche“ des Oldenburger Fürstenhauses. Die Kinder erfahren etwas über die enge Verbundenheit zwischen den Herrschern im Schloss und der Kirche in früheren Zeiten, erleben dann aber auch, dass es heute keine herausgehobenen Plätze mehr im Kirchenraum gibt und die Fürstenloge natürlich unbenutzt bleibt.

Besonders wichtig wird die Zahl 12: Die 12 Säulen im unteren Kirchenraum symbolisieren die 12 Stämme Israels und damit die jüdische Grundlage des Christentums, die Rundsäulen im 1. Stock erinnern an die 12 Jünger Jesu und 12 leere Flächen in der Kuppel stehen für die 12 Tore des neuen Jerusalem, das auf die christliche Zukunftshoffnung verweist. Damit sind die zentralen Aussagen des christlichen Glaubens in der Lambertikirche in Stein gehauen. „Wer das versteht, kann es aus der Kirche herauslesen“, so Pastor Hennings.

In einem zweiten kurzen Ausflug in die Stadt erkunden die 5. Klassen in einer anderen Religionsstunde auch die Forumskirche St. Peter. Wir sind gespannt, welche Geschichten und Erlebnisse sie für 5. Klassen bereithält. 

Diese Kirchenbesuche sind Bausteine im „Vernetzten Unterricht“ für die 5. Klassen: Sie erleben gleich zu Beginn ihrer Schulzeit an der Liebfrauenschule, was das Besondere an einer christlichen Schule ist: Die StundEins, der Raum der Stille, die Schulpastoral, die Gottesdienste in den Kirchen und die Projekte mit Misereor und als Fair Trade School.