Navigationsmenüs (Musterschule)

Aktuelles aus der LFS

Zurück

13. Januar 2021

Szenario C

Konzept der Liebfrauenschule für Unterricht in der Distanz

Großansicht öffnen

Unterricht im Szenario C

Beratungsangebote in der Liebfrauenschule

Seelsorgeangebot in der Liebfrauenschule

Beratungs- und Gesprächsangebote des Staates für Kinder und Jugendliche

Die folgenden Regelungen stellen den Rahmen für den Unterricht im Szenario C dar und sind für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Fachlehrerinnen und Fachlehrer verbindlich. Ein grundsätzlich abweichendes Vorgehen ist nicht erlaubt.

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer stellen sicher, dass die allgemeinen Regelungen den Schülerinnen und Schülern bekannt sind. Fachspezifische Abweichungen von den Regelungen bleiben nach pädagogischem Ermessen der Lehrerin/des Lehrers möglich. Hierbei gilt es Maß und Mitte zu bewahren. Die Information über fachspezifische Ergänzungen muss die Lerngruppe rechtzeitig und transparent erreichen. Die Verantwortung liegt hier allein bei der Fachlehrerin/dem Fachlehrer.

Die Schülerinnen und Schüler sind gehalten, zur Umsetzung der Regelungen und ihrem Erfolg beizutragen, indem sie die den häuslichen Unterricht mitdenkend begleiten und sich bei auftretenden Problemen aktiv an die Fachlehrerin/den Fachlehrer oder an die Mitschülerinnen oder Mitschüler wenden.

Das Kommunikationsmedium ist ISERV - andere Plattformen sind nicht erlaubt.

Jede Kollegin/jeder Kollege bietet eine Video-Sprechstunde pro Woche an. Hier können Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern nach Voranmeldung ein persönliches Gespräch führen. Die an der Liebfrauenschule gute Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern wird nicht auf diese Video-Sprechstunde reduziert, sondern dieses Format stellt nur eine Ergänzung dar. Telefon- und Emailkontakt ist weiterhin wichtig, wenn schon der persönliche Kontakt fehlt.

 

Zur Grundkonzeption

 

  • pro Woche möglichst eine Doppelstunde als Videokonferenz auf der Stundenplanleiste, bei Kurzfächern alle zwei Wochen
  • Häuslicher Unterricht mit Aufgabenstellung

 

Zur Gestaltung der Aufgaben

 

  • Wöchentliche Aufgabenstellung im zeitlichen Umfang einer Doppelstunde inkl. Hausaufgaben-Zeiten sowie technischer Vor- und Nachbereitung
  • Langzeitprojekte sind möglich, hier Einforderung wöchentlicher Zwischenstände
  • Aufgabenstellung erfolgt spätestens zum eigentlichen Unterricht, frühestens aber am Morgen des Tages des Unterrichts (Rhythmisierung)
  • pünktliche Abgabe der Aufgaben
  • Dateiformat der abgegebenen Aufgaben ist einheitlich (pdf; Einführung durch die Fachlehrerin und Fachlehrer; andere Formate nur nach Aufforderung durch die Fachlehrerin/den Fachlehrer (Einführung))

 

Zur Gestaltung des Unterrichts  - ISERV als zentrales Kommunikationselement -

 

  • „Aufgabenmodul“ für Aufgaben, Zusatzerläuterungen im Textfeld, Material, Hochladen der Schülerlösungen, individuelle Rückmeldungen, Hochladen von Lösungen, Kontrolle, Rückmeldung
  • Modul „Forum“ für Nachfragen und Zusatzerläuterungen zu den Aufgaben
  • Modul „Dateien“ für Schülerlösungen, die alle einsehen sollen (Feed-Back, Musterlösungen etc.) bzw. für Musterlösungen, die langfristig von Interesse sind.
  • „Mail“ oder „Forum“ zur Ankündigung einer Videokonferenz und für individuellen Austausch; evtl. für Hinweise auf neue Aufgaben oder Dateien
  • „Videokonferenz“
  • Modul „Messenger“ in ISERV nutzen
  • Kontakt über WA und FB bleibt untersagt

zu den Aufgabenformaten
 

  • Aufgaben möglichst als Arbeitsblatt (Format pdf, nicht als docx oder odt) konzipieren mit Erläuterungen (evtl. auch als Audio-Datei - Format für alle hörbar, vorher abklären); Aufgaben im Buch bzw. Arbeitsheft nutzen; Lernhilfen angeben; ungefähr zeitlichen Umfang angeben; Abgabeformat klar angeben (pdf oder eingeführte fachspezifische Formate)
  • Variation von Aufgabenformaten: Arbeitsblätter, Texte schreiben, Audio-Dateien, Video-Dateien, Präsentationen, Portfolio, Schülerversuch zuhause, Übungen, praktisches Arbeiten etc. - je nach Fach und Lerngruppe (nur eingeführte Formate verwenden)

     

zur Rückmeldung der bearbeiteten Aufgaben

 

  • Es soll mindestens eine kurze, möglichst persönliche (individuelle) Rückmeldung im Aufgabenmodul für jede hochgeladene Bearbeitung (Wahrnehmen, Wertschätzung) erfolgen
  • Je nach Zeit differenzierte Rückmeldung und / oder Hochladen des überarbeiteten Textes für einen Teil der Lerngruppe; Gruppe jeweils ändern, so dass jede/r regelmäßig dabei ist, zuvor Transparenz für das gewählte Rückmeldesystem in der Lerngruppe schaffen
  • Erstellen und Hochladen von Lösungen (Musterlösungen von SuS; selbst erstellte Lösungen; Lehrerhefte)
  • Besprechung der Schülerlösungen in der Videokonferenz
  • Nutzen von Audio- oder Videodateien zur Erläuterung der Aufgaben, zur Erklärung der Lösungen, zur Zusammenfassung des Erarbeiteten, zur Aufrechterhaltung der Beziehung
  • Nutzen des Moduls „Dateien“ zur Präsentation von Arbeitsergebnissen für die gesamte Lerngruppe / Möglichkeit des gegenseitigen Feedbacks
  • Weitere Gestaltungsformen sind je nach Fach möglich, wenn sie den genannten Kriterien entsprechen
  • Bei Problemen einzelner SuS mit Technik, Inhalt, Aufgabenabgabe Kontaktaufnahme per Telefon mit den Erziehungsberechtigten - Absprache mit der Klassenlehrerin/dem.Klassenlehrer

     

Zur Aufarbeitung der häuslichen Aufgaben im wiederbeginnenden Präsenzunterricht

 

  • Reflexion der häuslichen Arbeitsphase
  • Keine sofortigen schriftlichen Leistungsüberprüfungen
  • Sicherung des Kenntnisstands der Schülerinnen und Schüler - Abgleich der Kompetenzen

 

________________________

Oldenburg, 26.10.2020                                    A. Krebber, OStD Schulleiter