
Schulpartnerschaft
Projektpartnerschaftsmodell
Nach eingehender Diskussion haben wir uns mit Gesamtkonferenzbeschluss vom 01.12.2011 entschlossen, unsere Projektarbeit neu zu organisieren und so durchsichtiger und effektiver zu gestalten.
Hier nun die neue Struktur:
Soforthilfe
Im Fall von Naturkatastophen oder anderen Unglücksfällen, in denen unsere finanzielle Hilfe benötigt wird, sollen mit Hilfe verschiedenster Aktionen Gelder gesammelt werden, die an die kirchlichen Hilfswerke (Misereor, Adveniat) weitergeleitet werden.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Spendengelder ohne Reibungsverluste bei den Notleidenen ankommen, die Spenden steuerlich absetzbar sind, und wir gleichzeitig die kirchlichen Hilfwerke im Bewusstsein unserer Schulgemeinschaft wachhalten.
Patenschaften
Zu Beginn der Jahrgangsstufe 5 wird den einzelnen Klassen das Hilfsprojekt "Paten Indischer Kinder e.v." in Indien vorgestellt. Jede Klasse soll die Patenschaft für ein Kind übernehmen. Eine solch persönliche Patenschaft kostet 12 € im Monat und kann durch Briefkontakte vertieft werden. Das Patenkind wird im Alter der Schüler und Schülerinnen sein, so dass die Patenkinder von der jeweiligen Jahrgansstufe bis zum Abitur unterstützt werden können. Mit dem Abitur unserer Schüler und Schülerinnen endet die von ihnen übernommene Patenschaft.Das gemeinsame Patenschaftsprojekt wird von uns als gemeinschaftstiftend und entlastend angesehen, da wir als Schulgemeinschaft alle dem gleichen Projekt zuarbeiten und gleichzeitig auch von der Verantwortung befreit werden, als einzelne Klasse die unterschiedlichsten Hilfsorganisation zu hinterfragen.
Schulpartnerschaft
Es soll eine Zusammenarbeit mit der Mongola Secondary School in Muzumbe, Tansania stattfinden. Die Schule liegt 24 km nördlich von Mzumbe und wurde 2006 gegründet. Sie hat 674 Schüler und Schülerinnen und 24 Lehrer und Lehrerinnen. Viele der Schüler müssen jeden Morgen große Entfernungen zurücklegen, um am Unterricht teilzunehmen.In diesem Projekt soll es nicht in erster Linie um eine finanzielle Unterstützung der Schule in Tansania gehen; es soll vielmehr ein gegenseitiger Lernprozess verfolgt werden. Aber wie wir alle wissen „Money makes the world go aground“ – so wollen wir die Einnahmen von Martinsgansverkäufen, Nikolausaktionen und Weihnachtsbasar für die Arbeit mit unserer Partnerschule nutzen. (A. Reichert-Pahlke)
Eine Fotoserie zum Patenkinderprojekt in Indien finden Sie bereits unter "Galerien".
Text zur Erklärung dieser Fotoserie:
Seit Oktober 2011 gibt es an der Liebfrauenschule ein neues soziales
Projekt: Unsere fünften Klassen werden dazu angeregt, über die
Organisation "Paten Indischer Kinder" Altersgenossen aus einer sehr armen
ländlichen Region in Madhya Pradesh zu unterstützen. Mit nur 12 Euro im
Monat kann einem Kind die Unterbringung in einem Internat und damit der
Besuch einer guten Schule ermöglicht werden. Die Klasse 5c hat im November
die Patenschaft für ein Mädchen namens Varsha und einen Jungen, Naresh,
übernommen. Unsere ersten Briefe haben bereits ihr Ziel erreicht und waren
offenbar ein echtes Ereignis. (F. Eber)
Ansprechpartner sind Astrid Reichert-Pahlke, Mathias Kroll und Achim Krebber.
